Maximal gleichzeitig offene IMAP Verbindungen

Ich arbeite auf meinem E-Mailserver mit dem IMAP Protokoll für meine E-Mailkonten.  In letzter Zeit ist es öfters vorgekommen, das Outlook sich ziemlich träge bei diesen Konten verhält. Nach einigen Recherchen bin ich zumindest zu dem Ergebnis gekommen, das Outlook nicht immer ganz sauber mit IMAP zusammenarbeitet. Um das auszuschließen habe ich einen anderen E-Mail Clienten genommen, jedoch passierte da genau das Gleiche.

Bei weiteren Nachforschungen stieß ich darauf, dass jeder E-Mail Client standardmäßig mehrere IMAP Verbindungen zum Server gleichzeitig aufbaut. Um dieses zu umgehen, ändert man die Werte in der Datei imapd. Die Datei findet man im Verzeichnis /etc/courier-imap.

Die Standardwerte bei IMAP sind maximal 4 gleichzeitige Verbindungen pro IP Adresse, sowie 40 gleichzeitig laufende Daemons.

Zum ändern der Parameter geht man wie folgt vor:

vi /etc/courier-imap/imap

In der Datei ändert man dann die folgenden Einträge auf die entsprechenden Werte. Ich setze die Verbindungen auf 40 gleichzeitig pro IP und die Anzahl der gleichzeitig laufenden Daemons setze ich auf 100.

MAXDAEMONS=100

MAXPERIP=40

Danach startet man Server/Dienst neu mit

service courier-imap restart

oder

service courier-imap reload

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Super, endlich ein interessanter Eintrag, vielen Dank. Muss man sich nochmal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich diesen Blog leicht zu verstehen und bequem zu lesen.

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